KünstlerInnen  Galerien  Museen  Medien  Presse  Links
Kontakt  Sitemap  Home
Home
Ulli Klepalski

Kontakt
Ulli Klepalski
Mobil 0676/690 32 36
Mail
www.ulliklepalski.at

Weitere Arbeiten
zur Ausstellung finden Sie auf www.ulliklepalski.at

Kooperation
Die Ausstellung findet in Kooperation mit artonline.at statt.



KünstlerInnenUlli KlepalskiAusstellung
Unter der Sonne Oberägyptens im Herzen von Wien

Franza ein Kamel

Fuchs du hast die Gans gestohlen

Europäer in Ägypten

UNTER DER SONNE OBERÄGYPTENS
IM HERZEN VON WIEN

Ulli Klepalski

Vernissage Donnerstag, 10.12.2009, 19.00
Ausstellungsort Ägyptischen Kulturzentrum, Reichsratsstr. 11/1, 1010 Wien
Ausstellungsdauer 11.12.2009 - 7.1.2010
Öffnungszeiten Mo- Fr, 9.30-14.30
Einführende Worte Dr. Waltraud Schwarzhappel, Kunsthistorikerin

Da meine malerische und zeichnerische Arbeit meistens, so auch bei dieser Ausstellung, sich unter anderem mit Text und Schrift auseinandersetzt, in diesem Fall vor allem mit dem "Todesarten"-Projekt von Ingeborg Bachmann, welche wiederum in diesem Projekt mehrmals auf Rimbaud ("Die Weißen") anspielt, "Die Weißen" andrerseits ein Titel ist für mehrere der ausgestellten Arbeiten, möchte ich als Motto für diese Ausstellung Ingeborg Bachmann zitieren und es bei diesem Zitat als Tenor dafür belassen.

"...In einer Nacht am Nil, in der ich nie sein werde, in einer Nacht am Nil, wenn nicht die Dorflampen sondern alle Sterne ... am Nil, am obersten Nil, weit weg von den Schattenjahren, in denen kein Stern mir in den Mund hing. ... Ich suche die brüderliche Geschichte der Erde in der Menschengeschichte, die Theorie der Alpen in der Theorie unserer Gesellschaft. Ich suche mit Leidenschaft, weil ich nur noch die Leidenschaft habe, diese ganze Literatur abzutragen, die unsere Geschichte verdeckt und ich werde über ihre Gesteine und Gefühle, über den Erdrutsch und den Selbstmord sprechen wie ein Wahnsinniger, der die Fakultäten vermischt, aber zu wach ist, um noch an Kompetenzen glauben zu können. ... Sie war immer an ein- und demselben Ort, denn für sie waren diese Orte in Suez hineingeflochten, und die Zeit griff, ein Zahnrad ins andre in diesen Tag ... hier spekulierte die Zeit nicht auf die Uhr, in dieser Gegend nicht mehr, aus der die Fieber, die Halluzinationen, die Bilder und die Religionen hervorgegangen waren."

Anlässlich dieser Ausstellung wird am 17.12.2009 um 19 Uhr eine Lesung in den Räumen der Ägyptischen Kulturabteilung von Semier Insayif aus seinem 2009 im Haymon Verlag erschienenen Roman FARUQ stattfinden.


Zum Seitenanfang
Hilfe
Service
Impressum